Lieber Tibor / Briefwechsel – Buch gebraucht kaufen
Dieser Artikel wurde am 15.02.2025 verkauft.
Autor/in:
Titel:
ISBN:
3492043771
(ISBN-13: 9783492043779)Zustand:
deutliche Gebrauchsspuren
Verlag:
Seiten:
335
Gewicht:
660 g
Ort:
München
Einband:
Pappe
Sprache:
Deutsch
Beschreibung:
Buch und Schutzumschlag haben Abschürfungen, Verfärbungen, kleine Flecke und kleine Knicke,Schutzumschlag ist mehrfach bis zu ca. 3cm eingerissen, im Buch steht eine kleine Widmung
»Etwas in der Welt ist zur Explosion gelangt ... «
Tibor Simänyi war einer der wenigen engen Vertrauten, mit denen Sänd or Märai von 1969 bis zu seinem Tod 1989 regelmäßig korrespondierte: In diesen bewegenden Briefen spricht Sändor Märai von der Einsamkeit des Exils und dem Glück, in der Literatur zu leben. Besonders eindrucksvoll ist jedoch sein scharfer, geradezu prophetischer Blick auf das Zeitgeschehen. Wie sah er Kissinger, wie die deutsche Linke, wie das Ende des Kalten Krieges? Märais klare, elegante Sprache mit dem für ihn typischen melancholischen Unterton macht diese Korrespondenz zu einem einzigartigen Dokument.
Groß war er, schlank und vornehm. »Signor Conte« nannten ihn seine Freunde in Posillipo. Der malerische Vorort von Neapel war eine der ersten Stationen des Exils, das Sander Marai zusammen mit seiner Frau Lola und Sohn Janos um die halbe Welt führte.
Hier trafer den Journalisten und Historiker Tibor Simänyi - wie er ein Ungar im Exil. Märai, bekannt für seine vorsichtige, fast unnahbare Art, befreundete sich mit Simänyi und blieb bis zu
seinem Tod in engem, meist brieflichem Kontakt mit ihm. Er gehört zu den wenigen Vertrauten, die in Marais ergreifenden letzten Tagebucheintragungen noch erwähnt werden.
Zwei Jahrzehnte umfaßt die nun erstmals veröffentlichte Korrespondenz, in der das Antlitz Europas und die geistige Skyline Amerikas sichtbar werden. Das Unmittelbare der Briefe macht ihren besonderen Reiz aus: Persönliche Mitteilungen, praktische Ratschläge und zynische Hinweise wechseln sich ab mit Erkenntnissen von frappierend zeit- loser Gültigkeit. »Was man sowohl in Washington als auch in Moskau eher fürchtet als den Krieg, ist der nukleare Terrorismus. Etwas in der Welt und in den Menschen ist zur Explosion gelangt, und die Kohäsionskräfte Tugend, Geschmack, Gesetz funktionieren nicht mehr«. so Sander Marai im Jahr 1983.
»Etwas in der Welt ist zur Explosion gelangt ... «
Tibor Simänyi war einer der wenigen engen Vertrauten, mit denen Sänd or Märai von 1969 bis zu seinem Tod 1989 regelmäßig korrespondierte: In diesen bewegenden Briefen spricht Sändor Märai von der Einsamkeit des Exils und dem Glück, in der Literatur zu leben. Besonders eindrucksvoll ist jedoch sein scharfer, geradezu prophetischer Blick auf das Zeitgeschehen. Wie sah er Kissinger, wie die deutsche Linke, wie das Ende des Kalten Krieges? Märais klare, elegante Sprache mit dem für ihn typischen melancholischen Unterton macht diese Korrespondenz zu einem einzigartigen Dokument.
Groß war er, schlank und vornehm. »Signor Conte« nannten ihn seine Freunde in Posillipo. Der malerische Vorort von Neapel war eine der ersten Stationen des Exils, das Sander Marai zusammen mit seiner Frau Lola und Sohn Janos um die halbe Welt führte.
Hier trafer den Journalisten und Historiker Tibor Simänyi - wie er ein Ungar im Exil. Märai, bekannt für seine vorsichtige, fast unnahbare Art, befreundete sich mit Simänyi und blieb bis zu
seinem Tod in engem, meist brieflichem Kontakt mit ihm. Er gehört zu den wenigen Vertrauten, die in Marais ergreifenden letzten Tagebucheintragungen noch erwähnt werden.
Zwei Jahrzehnte umfaßt die nun erstmals veröffentlichte Korrespondenz, in der das Antlitz Europas und die geistige Skyline Amerikas sichtbar werden. Das Unmittelbare der Briefe macht ihren besonderen Reiz aus: Persönliche Mitteilungen, praktische Ratschläge und zynische Hinweise wechseln sich ab mit Erkenntnissen von frappierend zeit- loser Gültigkeit. »Was man sowohl in Washington als auch in Moskau eher fürchtet als den Krieg, ist der nukleare Terrorismus. Etwas in der Welt und in den Menschen ist zur Explosion gelangt, und die Kohäsionskräfte Tugend, Geschmack, Gesetz funktionieren nicht mehr«. so Sander Marai im Jahr 1983.
Erschienen:
2002
Bestell-Nr.:
BN36695
Lieferzeit:
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